Über mich
Sven Gallinelli

«Du siehst auf Bildern immer so ernst aus», das ist ein Feedback, das ich oft auf Fotos bekomme, auf denen ich zu sehen bin. Warum das so ist, weiss ich auch nicht genau – vielleicht, weil ich auch im Alltag eher ernst dreinschaue, obwohl ich eigentlich ein grundsätzlich frohes Gemüt habe.
Genau darum gehts mir aber auch in der Fotografie: Die Menschen so zu zeigen, wie sie sind, und nicht unbedingt, wie sie sein wollen (oder wie andere glauben, das man sein soll).
Für mich ist es immer ein «Magic Moment» wenn ich es schaffe, den Charakter von Menschen oder die Seele von Orten präzise einzufangen. Und damit sich dieser Moment ergibt, dafür braucht es manchmal etwas Zeit. Vor allem aber: Viel Neugier, Kreativität und Spass.
Ich habe keine Ausbildung als Fotograf, und doch hat mich die Fotografie ein ganzes Leben lang begleitet. Zuerst ganz am Anfang meiner beruflichen Karriere, als junger Journalist bei einer Regionalzeitung – da drückte man mir die Kamera in die Hand und es war selbstverständlich, dass man von jedem Reporter-Einsatz ein paar Bilder zurückbrachte. Es war das Jahr 1999, und wir hatten immerhin schon eine der ersten Spiegelreflex-Kameras von Canon im Einsatz (ein Monstrum).
Später in meiner journalistischen Karriere wuchs ich immer mehr in den Bereich des Editorial Designs herein. Auch wenn ich in dieser Phase nicht mehr viel fotografierte, so gehörte die Arbeit mit Fotografie zum beruflichen Alltag. Ich übernahm die Leitung der Gestaltungs-Abteilung der Luzerner Zeitung und später der NZZ Regionalmedien-Gruppe. Zu meinen Teams gehörten Fotograf:innen, Bildredaktor:innen, Grafiker:innen und Layouter:innen.
Weiter gings als Art Director zum Online-Medium Republik. Hier arbeitete ich sehr eng mit Fotograf:innen zusammen, entwickelte mit ihnen Bildkonzepte und heckte kreative Bild-Ideen aus.
Da es im Journalismus als Branche immer enger wurde, wagte ich den Sprung in die Privatwirtschaft. Heute arbeite ich als Kommunikations-Experte in einem High-Tech-Industriebetrieb. In den letzten Jahren ist aber das Bedürfnis immer grösser geworden, wieder selber zu fotografieren. Also legte ich mir vom Geld eines Nebenjobs eine Kamera-Ausrüstung zu. Seither widme ich mich in meiner Freizeit intensiv der Fotografie mit einem Schwerpunkt auf Street Photography.
Nebst der Fotografie habe ich auch noch andere Hobbies – ich bin zum Beispiel Co-Host des Schweizer Wein-Podcasts Die Weinbrater. Hör gerne mal rein!
Und auf Social Media findet man mich natürlich auch. Schau gerne vorbei:
